Gesundheit von Reptilien

Reptilien sind Tiere, die sich am wohlsten fühlen, wenn sie in Ruhe gelassen werden . Störungen, sei es durch Klopfen an der Scheibe, Berührungen oder unnötiges Herumtragen bedeuten für sie Stress und beeinträchtigen somit deren Gesundheit. Deshalb sollte so etwas unterlassen werden. Gerade das Herausnehmen sollte nur in wirklich notwendigen Fällen geschehen.

Die richtigen Lebensbedingungen

Die richtigen Lebensbedingungen sind für die Gesundheit von Reptilien eine Grundvoraussetzung. Dabei spielt der natürliche Lebensraum der Tiere die größte Rolle. Dieser muss im Terrarium so exakt wie irgend möglich nachgestellt werden. Neben den richtigen Pflanzen und geeigneten Versteckmöglichkeiten sind hier besonders die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit wichtig. Stimmen diese nicht, kann das zur Erkrankung und im schlimmsten Fall sogar zum Tod des Tieres führen.

Futter

Wichtig für die Gesundheit von Reptilien ist das richtige Futter. Deshalb sind vor dem Kauf eines Reptils Informationen darüber einzuholen. Einige Arten benötigen zusätzlich zu ihrem normalen Futter noch Vitamin- und Mineralpräparate. Tierisches Futter sollte im Fachhandel gekauft werden, da dort die Qualität in der Regel in Ordnung ist.

Bei Pflanzenfressern ist darauf zu achten, dass die zu verfütternden Pflanzen nicht behandelt sind. Dies ist vor allem wichtig, wenn der Halter die Futterpflanzen selbst sammelt. In diesem Fall sollte man den Besitzer der jeweiligen Wiese fragen, ob die Pflanzen chemisch behandelt sind.

Beobachten der Tiere

Der Halter sollte seine Reptilien täglich beobachten. Idealerweise führt er ein Buch, in das er seine Beobachtungen einträgt. So kann relativ früh erkannt werden, wenn Probleme auftreten. Dementsprechend früh kann dann gegengesteuert werden. Auch der Kot ist täglich zu entfernen und bei dieser Gelegenheit zu betrachten. Sind hier Veränderungen festzustellen, sollte sich der Halter an einen Tierarzt wenden.

Impfungen sind bei den meisten Reptilien in der Regel nicht nötig, da sie sich die ganze Zeit im Terrarium aufhalten und somit nicht mit anderen Tieren in Kontakt kommen. Ratsam ist es allerdings, regelmäßig Kotproben der Tiere untersuchen zu lassen, um Parasiten auszuschließen. Eine Erstuntersuchung des Tieres ist ebenfalls anzuraten. In der Regel bekommt der Halter bei dieser Gelegenheit auch Tipps zur Haltung. Ansonsten sind Besuche beim Tierarzt nur beim Verdacht auf Krankheiten oder bei auffälligem Verhalten des Tieres notwendig.